Freie Software in der Verwaltung!

Der Kreis Schleswig-Flensburg erstellt in diesem Jahr seine Digitalstrategie, um für die anstehenden Aufgaben wie die Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG) einen gemeinsam abgestimmten Handlungsrahmen zu bekommen.
Weiterhin wird in den nächsten Jahren ein großes Smart City Projekt „Smarte Grenzregion zwischen den Meeren“ zusammen mit dem Kreis Nordfriesland und der Stadt Flensburg umgesetzt, mit dem die Region zwischen den Meeren „attraktiver, nachhaltiger und digitaler“ gemacht werden soll.

Aus Sicht des Nucleon e.V. macht es sehr viel Sinn, bei der Umsetzung dieser großen Projekte, die auch vom Land und vom Bund finanziell gefördert werden, von Anfang an offene Standards und offene Software für die Realisierung und den Betrieb dieser neuen digitalen Angebote zu berücksichtigen und einzusetzen.

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Offene Standards

  • für Kommunikationsschnittstellen
  • für einzubindende Produkte
  • für Datenformate

Nutzen: Warum Standards?

  • um Abhängigkeiten (z. B. zu Softwareherstellern) zu vermeiden
  • um Transparenz zu erhöhen
  • um Monopole zu verhindern
  • um uneingeschränkte Interoperabilität zu gewährleisten

Nutzen: Offene Software (Open Source)

  • um die kommunale Datenhoheit zu behalten (Daten sind die Rohstoffe des 21. Jahrhunderts)
  • damit bei der Auftragsgestaltung mit Dienstleistern nicht die kommunale Datensouveränität eingeschränkt wird (wichtig bei Smart City-Verträgen mit privaten Anbietern)
  • um die PSI-Richtlinie der EU von 2019 umzusetzen (u. a. damit vorhandene hochwertige Daten weiterverwendet werden können)

Denn: Nur offen ist flexibel!

Für wen?

  • die Gesellschaft im Ganzen

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